Februar 2019







Masterplan und Finanzierung

Februar 2019

Die Vorentwurfsplanungen sind fast abgeschlossen und es liegt nun der vorläufige Masterplan für den Zentrumsbau vor. Der Masterplan gliedert sich in drei Bauabschnitte, wobei nach Abschluss von Bauabschnitt 1 ein regulärer Kursbetrieb mit ein bis zwei 10-Tage-Kursen pro Monat möglich sein wird. In dieser Ausgabe der Zentrumsneuigkeiten wird der Masterplan inklusive Kostenschätzungen und Angaben zum aktuellen Finanzierungsstatus im Detail vorgestellt. Außerdem freut es uns, einen inspirierenden Film über Dhamma Muditā zu präsentieren, der aus dem Videomaterial der ersten Rechberger Tage im vergangenen Juni entstanden ist und jetzt sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache vorliegt.

Masterplan

Das Bauprojekt

Das Bauprojekt wird in drei Bauabschnitten geplant. Vor diesen drei Bauabschnitten ist bereits die Errichtung einer Basisinfrastruktur bestehend aus der Zufahrtsstraße, Wasser und Kanalisation sowie Elektrizität notwendig.

Die Bauabschnitte sind in den Grafiken farblich eingezeichnet. Alle Grafiken gibt es in höherer Auflösung auf der Webseite. Das Bauprojekt gliedert sich in:

  • Infrastrukturerrichtung: Straße, Kanal, Wasser, Strom
  • Bauabschnitt 1: Service-Haupthaus (Küche, Speisesäle, Büroräume), 1 x Block E, 2 x Block D, provisorische Einzelzimmer-Unterkünfte
  • Bauabschnitt 2: Meditationshallengebäude, 2 x Block D, Block C (17 Einzelzimmer)
  • Bauabschnitt 3: 1 x Block E, 4 x Block D, Block C (weitere 17 Einzelzimmer)

Die folgenden Gebäude sollen errichtet werden, siehe auch den Lageplan weiter unten mit farblicher Markierung der Gebäudetypen: 

  • Meditationshallengebäude mit Haupthalle, Lehrer/innen-Apartments, Interviewraum im Obergeschoss und Vortragsräumen für verschiedene Sprachen im Untergeschoss
  • Block E: Unterkünfte für Helfer bzw. Helferinnen in Gemeinschaftszimmern
  • Block D: Unterkünfte für Schülerinnen bzw. Schüler in Gemeinschaftszimmern
  • Block C: Einzelunterkünfte mit eigenem Bad für Schülerinnen bzw. Schüler
  • Service-Haupthaus mit Küche, Einzelunterkünften für Helferinnen und Helfer, Speisesäle und Büros, außerdem Lager, Heizungsanlage sowie Werkstatt und Garage

Bauabschnitt 1

Mit Abschluss des Bauabschnitts 1 soll der Kursbetrieb mit 10-Tage-Kursen aufgenommen werden. Dabei ist geplant, mit drei Unterkunftsgebäuden zu starten, die in dieser Phase jeweils 22 Personen beherbergen können. Im Haupthaus wird dabei ein Teil der Speisesäle als provisorische Meditationshalle genutzt werden (linkes Bild in der nachstehenden Grafik).

Gemäß dieser Vorgehensweise ist geplant Dhamma Mudita im ersten Bauabschnitt für bis zu 70 Meditierende auszubauen. Die Schülerinnen und Schüler werden in den drei Unterkunftsgebäuden untergebracht, wobei noch zusätzliche provisorische Unterkünfte hinzukommen können. Dabei werden die Zimmer vorübergehend mit Stockbetten ausgestattet. Auch Block E, der später eine Helferunterkunft sein wird, wird mit Schülerinnen oder Schülern belegt werden. Die Helferinnen und Helfer werden in dieser Phase im Service-Haupthaus untergebracht.

Bauabschnitt 2

Im zweiten Bauabschnitt sollen das Gebäude mit den Meditationshallen, zwei weitere Gemeinschaftsunterkunftsgebäude sowie 17 Einzelzimmer mit Bad gebaut werden. Das Meditationshallengebäude wird im oberen Geschoß die Haupthalle für bis zu 160 Personen (inkl. Helfer/innen und Lehrer/innen) beinhalten, die Lehrerunterkünfte sowie einen Interview-Raum (Grafik oben rechtes Bild). Im unteren Geschoß sind Vortragsräume für verschiedene Sprachen vorgesehen. Die Meditationshalle wird am höchsten Punkt des Geländes stehen.

Nach diesem Bauabschnitt soll bereits Platz für etwa 115 Meditierende sein. Der Bereich, der im Übersichtsplan ganz oben mit „Männer“ beschriftet ist, soll in dieser Phase Unterkünfte für alle Schülerinnen und Schüler, geschlechtergetrennt, bieten. Es sollen weiterhin in den Gemeinschaftsunterkünften großteils Stockbetten benutzt werden, um auch in dieser Phase schon möglichst vielen Meditierenden die Möglichkeit zu geben, an einem 10-Tage-Kurs teilzunehmen. Es wird bereits mindestens acht Einzelzimmer je Geschlecht geben plus eine barrierefreie Einzelunterkunft.

Bauabschnitt 3

Mit Abschluss dieses Bauabschnitts wird das Zentrum voll ausgebaut sein. Es soll bis zu 130 Schüler-/innen sowie ca. 30 Helfer-/innen Platz bieten. Dabei sind neben Gemeinschaftsunterkünften mit 3-Bett-Zimmern je 17 Einzelzimmer mit Bad pro Geschlecht für Schülerinnen und Schüler geplant. Für die Helfer bzw. Helferinnen sind ebenfalls Gemeinschaftsunterkünfte mit 3-Bettzimmern sowie Einzelunterkünfte mit eigenem Bad für Langzeithelfer-/innen geplant. Anschließend an die Meditationshalle sollen später noch Meditationszellen gebaut werden. Das Zentrum wird im Endausbau somit Platz für insgesamt 160 Personen bieten.

Finanzierung

Insgesamt konnten bisher 789.000 Euro für das Zentrumsprojekt gesammelt werden (Stand Februar 2019). Davon entfielen 543.000 Euro auf Spenden (Dana) und 246.000 Euro auf Darlehen von Alten Schülerinnen bzw. Schülern. Spenden wurden als einmalige Beträge gegeben oder über regelmäßige Daueraufträge. Damit konnten der Landkauf und die Entwurf- und Einreichplanung vollständig und der Großteil der Infrastruktur (Straße, Wasser, Kanalisation) zu aktuell 84% finanziert werden. Kosten für den Anschluss von Strom sind hier noch ausgenommen. Ein Betrag von 50.000 Euro wurden für einen möglichen Landzukauf zur Seite gelegt.

Nach der Infrastruktur gilt es den Bauabschnitt 1 zu finanzieren, der nach den vorliegenden Schätzungen ca. 2,8 Mio Euro kosten wird. Dafür ist es geplant in einem ersten Schritt Eigenkapital in der Höhe von 1,4 Mio Euro in Form von Dana und Darlehen zu sammeln. Im zweiten Schritt und auf Basis von einer Eigenkapitalquote von ca. 50% sollen die dann noch offenen weiteren 1,4 Mio Euro durch ein Bankdarlehen finanziert werden. Die Erfüllung der Eigenkapitalquote ist die große Herausforderung, die die Dhamma-Gemeinschaft in Österreich für die Verwirklichung von Dhamma Mudita noch zu bewältigen hat. Der Verein unternimmt in der Zwischenzeit Anstrengungen, um einen neuen Kursort in Oberösterreich für günstigere (geringere Mietkosten) und mehr (ca. 8-10 anstatt der bisherigen fünf) 10-Tage-Kurse pro Jahr zu gewinnen, um auf diesem Weg höhere Überschüsse aus dem laufenden Kursbetrieb zu erwirtschaften.

Film

Die neue Film-Arbeitsgruppe hat ihr erstes Projekt fertiggestellt: Einen Film in deutscher und in englischer Sprache über das entstehende Zentrum und die ersten Gruppensitzungen auf dem Dhammaland. Das Material dazu wurde bei den Rechberger Vipassana-Tagen im Juni 2018 gesammelt. Weitere Filme sind bereits in Vorbereitung.

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“Was immer man dazu beitragen mag, um den Bau eines Meditationszentrums zu ermöglichen, um es zum Laufen zu bringen und zu erhalten, um auf Kursen zu helfen oder für andere Dinge zu sorgen, die in einem Zentrum notwendig sind – es ist alles Dhammadana, das Dana, dass alle anderen Formen von Dana übertrifft.” (S. N. Goenka, Jaipur, 15. Jänner 1976)

Kontakt

Verein für Vipassana Meditation
Ottakringer Straße 14/14,
1170 Wien, Österreich
[email protected]





  • Webseite: www.austria.dhamma.org (Benutzername: oldstudent; Passwort: behappy)
  • Kontakt Zentrum: [email protected]
  • Kontakt Finanzen: [email protected]
  • Kontakt Dhamma Service: [email protected]
  • Spendenkonto: IBAN: AT97 3447 5000 0002 6799, BIC: RZOOAT2L475
  • Spendenkonto Deutschland: IBAN: DE73 4306 0967 0013 1043 01, BIC: GENODEM1GLS, Verwendungszweck „Vipassana Zentrum Österreich“

Wenn Sie keine weiteren Neuigkeiten in Bezug auf das Zentrum in Österreich erhalten möchten, schicken Sie bitte eine leere Email an [email protected].

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