Dezember 2018

Die nächsten Entwicklungsschritte für Dhamma Muditā
Pläne für 2019
Dezember 2018
Nachdem vor gut einem Jahr Land für ein Zentrum in Österreich erworben werden konnte, hat es im Laufe des Jahres 2018 wieder entscheidende Fortschritte gegeben. In Dhamma Muditā fanden verschiedene Aktivitäten vor Ort statt, die Planungsarbeit für das Zentrum ist vorangeschritten und mit einem Architektenbüro aus Linz konnte ein Vertrag unterzeichnet werden, der Planung und Bau des Zentrums erleichtern soll. Für das kommende Jahr sind weitere Aktivitäten vor Ort geplant, wofür provisorische Gebäude notwendig sind. Der Ausbau der Straße soll voranschreiten und die Planung des Zentrumsbaus abgeschlossen werden.
Nutzung des Dhamma-Lands

Am letzten Wochenende im Juni wurden die ersten offiziellen Gruppensitzungen auf dem Dhamma-Land abgehalten. Am ersten Wochenende im Oktober wurde der erste 1-Tages-Kurs auf dem zukünftigen Zentrumsgelände durchgeführt. In beiden Fällen waren die Ereignisse mit Vipassana-Treffen verbunden, wobei sich u.a. auch die verschiedenen Arbeitskomitees des Vereins für Vipassana-Meditation vorstellten. Zahlreiche Meditierende nahmen an den Treffen teil. Die provisorische Meditationshalle, ein Zelt, stand dabei am Standort der zukünftigen Meditationshalle. Ein Bericht über den ersten 1-Tages-Kurs ist online verfügbar.

Die Erfahrungen mit der Meditation im Zelt haben gezeigt, dass baldmöglichst ein nächster Schritt folgen sollte, der Bau einer einfachen, aber festen Meditationshalle, die für ein paar Jahre genutzt werden kann. Gedacht ist in erster Linie an ein einfaches Gebäude, das mit Hilfe einer einfachen Heizung auch im Winter genutzt werden kann. Ziel ist es, regelmäßig Gruppensitzungen und 1-Tages-Kurse über das ganze Jahr hinweg zu ermöglichen. Dazu wären auch Toiletten auf dem Gelände nötig, wofür z.B. an Komposttoiletten gedacht wird. Außerdem braucht es einfache, überdachte Speisebereiche. Wir möchten versuchen, Mediationshalle und Toiletten weitgehend über Sachspenden und Eigenarbeit zu errichten – dafür gibt es bereits einige Ideen. Die Diskussion ist im Gange und Beteiligung ist hier erwünscht. Der Plan ist es, dies bis Sommer oder Herbst 2019 zu verwirklichen. Alle sind eingeladen, sich wie immer es ihnen möglich ist, dabei einzubringen und mitzuhelfen. Hinweise oder Angebote für etwaige provisorische Gebäude, wie Bauwägen o.Ä. sind erwünscht. Bei zahlreicher Beteiligung sind wir zuversichtlich, dieses Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.

Zufahrtsstraße

Vor ca. einem Jahr war als erster notwendiger Schritt zur Entwicklung von Dhamma Muditā festgelegt worden, eine befestigte Zufahrtsstraße zum Zentrum zu bauen. Dies ist zum einen eine Vorgabe der Gemeinde, zum anderen eine Grundvoraussetzung für das Erreichen des Geländes für Meditierende mit dem Auto. Außerdem wird es eine Zufahrt für Baufahrzeuge sein.

Über die Zentrums-Neuigkeiten wurde über die geschätzten Kosten der etwa 375 Meter langen Straße (ca. 230.000 €) informiert und allen die Gelegenheit gegeben, mit einem Dana zu diesem ersten großen Schritt zum Zentrum beizutragen. So kann z.B. mit 600 € schon ein laufender Meter der Straße finanziert werden, mit 100 € könnte ein Quadratmeter Straße gebaut werden. Auch kleine Spenden sind nun wichtig, um dieses Projekt vorantreiben zu können. Der Fortschritt der Finanzierung des Straßenbauprojekts wird auf den Seiten für Alte Schüler und Schülerinnen der Vipassana Webseite regelmäßig aktualisiert. In den letzten 12 Monaten konnten tatsächlich über 172.000 € für den Bau der Straße gesammelt werden, jetzt fehlen noch ca. 58.000 €, um auch die noch ausstehenden 95 m Straße finanzieren zu können. Wir haben die große Hoffnung, dass dieser Restbetrag in den nächsten Monaten noch über Spenden zusammenkommen könnte, um das Ziel zu erreichen, dass bis Ende 2019 eine befestigte Zufahrt zum Baugelände da ist und somit eine wichtige Voraussetzung für den Bau des Zentrums geschaffen wird.

Entwurfsplanung und Architektenvertrag

Anfang Oktober konnte ein Vertrag mit einem Architektenbüro aus Linz unterzeichnet werden, das uns bei der Planung des Zentrums unterstützend zur Seite stehen wird. Mit dem nunmehr abgeschlossenen Architektenvertrag wurde der Grundstein für die weitere Detailplanung des Zentrums gelegt. Nach der abgeschlossenen Vorplanung ist nun auch die Entwurfsplanung schon recht weit fortgeschritten, sodass eine realistische Aussicht besteht, die fertigen Pläne bereits im kommenden Frühjahr bei den zuständigen Baubehörden einzureichen, d.h. es wird schon im Laufe des nächsten Jahres mit einer offiziellen Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt gerechnet. Das wäre ein Riesenschritt für Dhamma Muditā, denn dann könnte, sobald die finanzielle Lage es zulässt, sofort mit dem Bau gestartet werden – mit der Aussicht, bald auch erste 10-Tage-Kurse anbieten zu können.

Das sind also gute Aussichten für 2019 – und jede Menge wunderbarer Gelegenheiten für alle, die sich mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten am Bau des Zentrums beteiligen möchten.

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„Was immer man dazu beitragen mag, um den Bau eines Meditationszentrums zu ermöglichen, um es zum Laufen zu bringen und zu erhalten, um auf Kursen zu helfen oder für andere Dinge zu sorgen, die in einem Zentrum notwendig sind – es ist alles Dhammadana, das Dana, dass alle anderen Formen von Dana übertrifft.“ (S. N. Goenka, Jaipur, 15. Jänner 1976)
Kontakt
Verein für Vipassana Meditation
Ottakringer Straße 14/14, 1170 Wien, Österreich
[email protected]

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  • Kontakt Zentrum: [email protected]
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Wenn Sie keine weiteren Neuigkeiten in Bezug auf das Zentrum in Österreich erhalten möchten, schicken Sie bitte eine leere Email an [email protected].

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